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Historisches

Aus der Chronik der "Eintracht" Hugstetten

Der Gesangverein "Eintracht" wurde im Jahre 1909 im Gasthaus zum Roten Kreuz in Hugstetten von 59 Hugstetter Bürgern als Männergesangverein gegründet. Die Gründungsversammlung wählte den Bauunternehmer Adolf Risch zum 1. Vorsitzenden. Erster Dirigent war Ernst Heizmann, der mit 45 ungelernten aber liedfreudigen Sängern die Chorarbeit aufnahm. Im November 1913 hatte der Verein bereits 111 Mitglieder.

Zum 15jährigen Jubiläum wurde die noch heute benutzte Fahne angeschafft und von Pfarrer Peter geweiht. Die Zahl der Mitglieder war auf 142 angestiegen.
 
In der Zeit zwischen 1926 und 1934 nahm der Chor an mehreren Preissingen erfolgreich teil. Leider wurden die errungenen Pokale im 2. Weltkrieg bei Metallsammlungen abgeliefert. Als Chorleiter wirkten bis 1934: Hubert Deger 1919 - 1921, Hans Ritter 1921 - 1928 und Karl Krieg 1928 – 1934.
 
Nach 28 Jahren erfolgreicher Arbeit als 1. Vorstand legte Adolf Risch 1938 sein Amt nieder. Sein Nachfolger wurde der bisherige 2. Vorstand Eduard Weiss.

Nach dem 2. Weltkrieg trafen sich die Mitglieder am 14. 4. 1947 zur Neugründung. Der bisherige Chorleiter Paul Meybrunn übernahm wiederum das Dirigentenamt und Eduard Weiss das Amt des 1. Vorsitzenden. In der Generalversammlung des Jahres 1953 wählte die Versammlung für den aus Altersgründen nicht mehr kandidierenden fast 71jährigen Eduard Weiss, Rudolf Friedrich zum 1. Vorsitzenden. Auf Betreiben von Chorleiter und Vorstand wurde nun ein Frauenchor gegründet, der in der Generalversammlung 1954 offiziell dem Gesangverein Eintracht Hugstetten angegliedert wurde. Damit war die Geburtsstunde des Gemischten Chores vollzogen.

Bereits im ersten Jahr des Bestehens errang der Gemischte Chor in Bötzingen unter der Leitung von Paul Meybrunn einen 1. Preis.
 
In der Generalversammlung 1955 wurde August Fleck zum 1. Vorstand gewählt.
 
1959 feierte man vom 11. – 13. Juli mit einem Gartenfest und einem Festumzug das 50jährige Jubiläum. Der Verein zählte 133 Mitglieder, davon waren 46 aktive Sängerinnen und Sänger. 1968 wählte die Versammlung für den aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidierenden August Fleck, Herbert Geier zum 1. Vorsitzenden. Bei einem internationalen Chorwettbewerb in Colmar erreichte man den 2. Platz sowie bei zwei Wertungen die Tagesbestnoten.
 
1976 übernahm Bernhard Musial den Chor nachdem Paul Meybrunn nach 42 Jahren den Dirigentenstab aus Altersgründen bei der Eintracht Hugstetten niederlegte.
 
In der Jahreshauptversammlung 1980 wählten die Mitglieder Waldemar Schill zum 1. Vorstand. 1981 gab sich der Verein eine neue Satzung und wurde mit dem Namen „Gemischter Chor Eintracht Hugstetten e.V.“ am Amtsgericht Freiburg eingetragen.
 
Am 22. Mai 1982 nahm der Chor in Wiesental-Waghäusel an einem Prädikatsingen teil und erreichte mit dem Prädikat „hervorragend“ die Tagesbestleistung und erhielt einen vom Bürgermeister gestifteten 60 cm hohen Goldpokal.
 
1984 konnte man im großen Rahmen das 75jährige Jubiläum des Chores feiern. Ein Höhepunkt war dabei ein Preissingen in der Hugstetter Festhalle. Der Chor hatte im Jubiläumsjahr 81 aktive Mitglieder.
 
Für den nicht mehr kandidierenden 1. Vorstand Waldemar Schill wählte die Jahreshauptversammlung 2003 Gertrud Graner zur Vorsitzenden, die dieses Amt bis heute ausübt. 

Von 2005 bis 2012 dirigierte Frau Estirah Nikkhah (Marjanov) den Chor, nachdem Bernhard Musial das Dirigentenamt nach 29 Jahren niederlegte.

Im Jahre 2009 feierte der Chor mit mehreren Veranstaltungen das 100jährige Jubiläum. Höhepunkt war sicherlich dabei die Überreichung der Zelterplakette durch Landrätin Dorothea Störr-Ritter bei einer Feierstunde im Bürgerhaus March.
 
Seit 2013 ist Amely Heim unsere Dirigentin.
 
Bis zum heutigen Tag hat der Chor bei zahlreichen Konzerten, Wertungs- und Kritiksingen im In- und Ausland seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt.

Das Liedgut unseres Chores umfasst von Chören aus der Romantik, über geistliches Liedgut, Spirituals bis zum Pop-Song der neueren Zeit die ganze Bandbreite der Chormusik. In 2011 widmete der Chor seine Probenarbeit hauptsächlich der Vorbereitung für ein geistliches Konzert, das im November zweimal aufgeführt wurde. Dabei wurde unter anderem die Spatzenmesse in C-Dur, KV 220 (196b) von Wolfgang Amadeus Mozart aufgeführt.

<wsi>

p.s. Bitte schauen Sie in ein paar Monaten (oder Jahren?) wieder einmal hier herein. Bis dahin könnte unsere Historie nocht etwas ausführlicher dargestellt sein.

 

 

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